Sie befinden sich hier:

BUND erstattet Strafanzeige

Im Westerwald wurde am 21.04.2012 ein Wolf erschossen, obwohl dieser als „streng geschützte Tierart“ unter vielfachen Schutz steht: dem Schutz des internationalen Rechtes wie z.B. dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen und der Berner Konvention, der europäischen FFH Richtlinie und dem Bundesnaturschutzgesetz als streng geschützte Art Seine Tötung stellt einen schwerwiegenden Verstoß gegen den Artenschutz dar.

 

Gerade die Naturschutzverbände im gesamten Westerwald haben im letzten Jahr mehre ‚Wolfveranstaltungen’ durchgeführt, um die Bevölkerung zu informieren und auch das mögliche Erscheinen des Wolfes rechtzeitig vorzubereiten. Auf allen dieser sehr gut besuchten Veranstaltungen kam die Sympathie der Bevölkerung für den Wolf sehr stark zum Ausdruck. Umso mehr sind wir entsetzt und empört, dass dieses Tier getötet wurde. Wir können es nicht begreifen, dass es Menschen gibt, die der Natur, ihren Lebewesen und der Schöpfung keinen Raum geben wollen.

Wir sollten uns darüber freuen, dass der vom Menschen ausgerottete und über Jahrhunderte verteufelte Wolf wieder in Deutschlands freier Wildbahn lebt. Es sollte sich auch bei uns die Einsicht durchsetzen, dass eine Nachbarschaft von Mensch und Wolf möglich ist – so wie es uns fast alle anderen europäischen Staaten vorleben, erklärte Harry Neumann, stv. BUND Regionalbeauftragter Koblenz/Nördl. Rheinland Pfalz im Landesvorstand und 2. Kreisvorsitzender des BUND Westerwald.

Der BUND hofft, dass der oder die Täter bald gefasst werden können und wird eine Strafanzeige sorgfältig prüfen. Der oder die Täter können sich auch nicht damit herausreden, bei der Tötung von einem „wildernden Hund“ ausgegangen zu sein, da Wölfe und Hunde als „Wirbeltiere“ nach dem Tierschutzgesetz als gleichwertig anzusehen sind. Auch das Jagdrecht bietet keine Handhabe für das Töten eines Wolfes, da alle Jagdausübungsberechtigten die Verbote des Artikel 42 BNatSchG zu beachten haben.

Wir erwarten vom Jagdverband, dass er ohne Ansehen von Personen sich an der lückenlosen Aufklärung beteiligt. Das Bundesnaturschutzgesetz sieht, sollte es sich tatsächlich um einen Wolf handeln, nicht nur eine Geldstrafe, sondern auch eine Freiheitsstrafe von bis zu 5 Jahren vor.

„Wolf und andere wilde Tiere wie Wildkatze oder Luchs sind bei uns herzlich willkommen, da sie eine große Bereicherung für die Artenvielfalt und unsere Lebensräume darstellen. Der heutige Tag ist ein schwerer Rückschlag für den Artenschutz in Rheinland-Pfalz, sollten sich die Vermutungen bewahrheiten“, betonte abschließend Harry Neumann.

"Mut zur Natur - Erhaltet den Stegskopf"

Wir freuen uns, dass der Truppenübungsplatz „Stegskopf“ aufgrund eines Antrages von BUND und anderen Naturschutzverbänden jetzt geschützt werden soll. Das Umweltministerium will den ehemaligen Truppenübungsplatz zu einem Naturschutzgebiet und einem "Nationalen Naturerbe" machen.

Beim Stegskopf handelt es sich um eine hoch sensible und bedeutende montane Pflanzenwelt mit einem einzigartigen Landschaftsbild der Westerwälder Kuppenlandschaft. Er ist das einzige nicht überplante und unzerschnittene Gebiet im Westerwald und von einem unschätzbar hohen ökologischen Wert.

Weitere Informationen: Überschrift anklicken.

Die Natur braucht Ihre Hilfe!

Spendenkonto: Westerwaldbank, Konto-Nr. 17 18 509
BLZ 573 918 00 - Stichwort: "Stegskopf" 

So, 13.05.2012, 12.00 Uhr – 16.00 Uhr, Abtei Marienstatt, Annakapelle (bei Hachenburg)   

mit Prof. Dr. Hubert Weiger, Bundesvorsitzender des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) e.V., Dr. Thomas Griese, Staatssekretär im Umweltministerin von Rheinland-Pfalz, Abt Andreas Range O.Cist., Abtei Marienstatt und Harry Neumann, BUND Westerwald

Um den Verlust der biologischen Vielfalt aufzuhalten und uns sowie allen kommenden Generationen eine lebenswerte Existenz zu sichern, müssen wir umdenken. Unser Lebensstil beansprucht weltweit zu viele Ressourcen und zerstört Natur in großem Stil. Der enorme Verkehrszuwachs und der Verbrauch von Gütern verstärken den Klimawandel, der sich nachteilig auf die Artenvielfalt auswirkt. Die stetig voranschreitende Zersiedelung und die Intensivierung der Landwirtschaft vernichten die Lebensräume einzigartiger Tiere und Pflanzen. Damit geht auch die genetische Vielfalt verloren, die für das Fortbestehen einer Art so immens wichtig ist. In dieser spannenden Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Prof. Dr. Hubert Weiger, dem Bundesvorsitzenden des Bundes für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. und Dr. Thomas Griese, Staatssekretär im Umweltministerium von Rheinland-Pfalz geht es um die Bedeutung der Artenvielfalt für unser Leben - und für uns.

Wildnisgebiete der Erde - Arktis und Antarktis
Foto Multivision mit brillianten Bildern von Eisbären, Walen, Pinguinen, Braunbären, Seelöwen, wilden Wäldern, unberührten Landschaften und dem Westerwald

Die Teilnahme ist kostenlos.

Anmeldung erbeten bis zum 30.04.2012 an
bund.westerwald@harry-neumann.de oder Telefon 02626-926 441

Weitere Informationen: Überschrift anklicken.

Wald-Exkursion zu den Hatzfeldt-Wildenburg’schen Wäldern

Sonntag, 20.05.2012, 11.00 Uhr – 14.00 Uhr
Treffpunkt: Schloss Crottorf bei 51598 Friesenhagen, Kreis Altenkirchen

Auf einer Fläche von 14.100 ha betreibt die Hatzfeldt-Wildenburg´sche Verwaltung in Rheinland-Pfalz und Brandenburg eine FSC-zertifizierte ökologisch und ökonomisch ausgerichtete Waldwirtschaft. Die Wälder in Rheinland-Pfalz befinden sich seit über 500 Jahren im Besitz der Familie von Hatzfeldt-Wildenburg. Die Bewirtschaftungsstrategie der naturgemäßen Waldwirtschaft wirkt sich positiv auf Naturschutzbelange aus wie z. B. durch eine standortgerechte Bestockung, Förderung von Mischungselementen, naturnahe Verjüngungsverfahren, einzelbaumweise bodenschonende Holzernte, Pflege der Wald- und Wegränder, Strukturreichtum, bewusstes Belassen von Biotopholz, ökosystemgerechte Jagd. Im Anschluss an die Waldexkursion gibt es einen kleinen Imbiss aus der Hatzfeldschen Wildkammer. Die max. Teilnehmerzahl beträgt 30 Personen.

Die Teilnahme ist kostenlos.

Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 10.05.2012 an
bund.westerwald@harry-neumann.de oder Telefon 02626-926441.

„Alles im Fluss“ - Kanu- und Kajakabenteuer auf der Oberen Lahn

Eine ganztägige Kanu- und Kajakexkursion auf der Oberen Lahn für Jugendliche im Alter von 12-27 Jahren, anschl. Grillen am Lagerfeuer und Gitarrenmusik
mit Max Hillesheim, Neuwied. Eine gemeinsame Veranstaltung von BUND Westerwald und NABU Hundsangen.

Termin: Samstag, 02.06.2012

Treffpunkt: 08:30 Uhr, Selters, Westerwald Bank. Von dort fahren wir in von uns organisierten Fahrgemeinschaften nach Roth an der Lahn.

Rückkehr in Selters: ca. 20.00 Uhr

Wir paddeln von Roth nach Gießen, eine 20 Kilometer lange Etappe durch unberührte Natur, ein abenteuerliches Stück Lahn mit einer Umtragestelle. Hier gibt es einige schöne alte Seitenarme und idyllische bewaldete Ufer. Die Lahnauen sind zum Schutz der besonderen Flora und Fauna unter Schutz gestellt worden. In diesem Lahn-Abschnitt wurden über 230 Vogelarten nachgewiesen, darunter viele Arten, die nur sehr selten auftreten oder bisher nur hier gesehen wurden. Wir werden etwa 5-6 Stunden auf der Lahn unterwegs sein und zahlreiche Wasservögel, Greifvögel und andere Tiere beobachten können.

Kostenbeitrag: 25,00 € für die Kanus/Kajaks, Stechpaddel und Schwimmwesten in verschiedenen Größen, Packsack, Provianttonnen und Kartenmaterial, Transfer sowie das Grillen. Das Anlegen der Schwimmwesten ist bei uns Pflicht.

Max. Teilnehmerzahl: 25 Teilnehmer

Eine Anmeldung ist erforderlich bis zum 10.05.2012 an
bund.westerwald@harry-neumann.de oder Telefon 02626-926441.
Bitte Anschrift, Telefonnummer und die emailadresse für Detailinfos angeben.

Wir laden herzlich zum 3. BUND Stammtisch 2012 am Donnerstag, dem 03.05.2012, 19.30 Uhr, in den Landgasthof Hormann, Alte Frankfurter Straße 1, nach Hachenburg ein und freuen uns auf viele Besucher. Natürlich wieder mit vielen neuen Infos.

Bitte kommt zahlreich, mit Familie, die Natur braucht uns – und wir die Natur. Wer Hunger/Appetit hat, kann dort auch gut essen.

“Where have all the flowers gone?“ - das neue Projekt des BUND zur Förderung extensiv genutzter Mähwiesen.

Gesucht werden Botschafter für Blumen- und Schmetterlingswiesen, die  sich für die Biodiversität unserer Wiesen einsetzen.

Die Auftaktveranstaltung mit Dipl. Biologin Jutta Schreiner, BUND RLP findet am Freitag, dem 02.03.2012 um 19.00 Uhr in Hachenburg, In der Burgbitz 4, Forstliches Bildungszentrum (Forstamt), statt. Weitere Informationen bei Gabriele Neumann unter Telefon 02626/926 441.

Bild anklicken

Programm 2012

Das neue Jahresprogramm des BUND Westerwald liegt vor!

Mit einem Klick auf das Bild kann die PDF-Datei einfach heruntergeladen werden.

Die Papierversion wird an alle Mitglieder und Förderer per Post verschickt und liegt in vielen Geschäften, in den Geschäftsstellen der Westerwaldbank, in der Kreisverwaltung und in den Verbandsgemeindeverwaltungen zum Mitnehmen bereit.



Unterstützung bei Online-Kampagne






Ihre Spende hilft.

Suche

Metanavigation: